Die Königin der Blumen – nicht nur am Valentinstag ein beliebtes Präsent von Rose von Aprath

Die Tage werden länger und es werden schon wieder, nein, keine Osterhasen, sondern Blumen und kleine Präsente für den Valentinstag angeboten. In der tristen Zeit zwischen Weihnachten und Ostern ist es wieder ein Anlass, etwas für unsere Liebsten zu kaufen. 

Wissen Sie, dass der 14. Februar der Tag des Heiligen Valentins ist? 

Der Tag wurde von Papst Gelasius im Jahre 496 für die Kirche eingeführt. Valentin war der Schutzpatron der Liebenden in Rom. Er traute Liebespaare nach christlichem Ritus, übergab ihnen eine Blume, obwohl Kaiser Claudius II. es verboten hatte. Valentin wurde auf Befehl des römischen Kaisers dafür im Jahre 269 enthauptet. Viel früher als hier in Deutschland feierten die angelsächsischen Länder diesen Tag. Man schickte seinen Liebsten, Familie und auch Bekannten, herzliche Grüße. Hier in Deutschland wurde dieser Brauch durch die Besatzungstruppen bekannt und beliebt. Die Geschenkeindustrie übernahm freudig den Tag um ihre Produkte an die „Liebenden“ zu bringen. Vor allem die Blumengeschäfte witterten das Geschäft und es werden Blumen in großen Mengen angeboten. Mit der Rose, das Sinnbild der Liebe, werden die meisten Geschäfte gemacht.

Welche Rose Männer beim Kauf bevorzugen - Frauen aber nur bedingt erfreut
Die langstielige Baccararose ist bei Männern die erste Wahl um der Liebsten eine Freude zu machen. Das ist gut gemeint und wir Frauen verzeihen unseren unwissenden Männern gerne, aber achtzig Prozent aller Frauen lieben diese geruchlosen und fast nie aufblühenden Rosen überhaupt nicht, im Gegensatz zu allen anderen Rosen. Geben wir den Männern einen Wink, damit sie überlegt die richtige Rose ihrer Liebsten schenken, eine der schönsten Blumen, die die Natur hervorgebracht hat.

Die Rose in ihrem natürlichen Element oder die Frage nach den ethischen Standards bei der Massenzucht
Die Farben und ihr Duft sind betörend, wenn sie unter freiem Himmel in unseren Gärten wächst und nicht in afrikanischen Ländern unter menschenunwürdigen Verhältnissen und umweltzerstörenden Bedingungen gezüchtet wird. Informiert man sich in den Medien über die Anzucht dieser Rosen, dann wird man mit Pestiziden, verschmutzte Gewässer, unmenschlichen Arbeitsbedingungen, schlechte Bezahlungen und vieles mehr konfrontiert. Allein die Verschwendung des Wassers, Kontaminierung der Böden lassen darüber nachdenken, ob es nicht für den Umweltschutz besser wäre, Rosen unter „Fairtrade“ hier in Europa zu züchten und wir Verbraucher etwas mehr für diesen Liebesgruß zahlen sollten. Mit dem höheren Preis würden wir vielleicht dem Raubbau der Böden, Sklavenarbeit in heißen Ländern entgegenwirken. Dann sehen wir die Besonderheit der Rosen und deren Schönheit mit anderen Augen. Wir dürfen uns für einige Tage an einer Besonderheit der Natur erfreuen und wir sollten uns bewusst sein, dass die Rose nicht nur für uns blüht, sondern eigentlich nur blüht, um sich selbst zu vermehren und nebenbei auch unseren Insekten Nahrung bietet.
Verschenken wir zum Valentinstag nicht nur Rosen, es gibt auch andere Blumen die zurzeit blühen, ohne dass sie um die halbe Welt transportiert werden müssen. Wie wäre es mit Christrosen?


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