Gedanken zum Tag der Rose von Rose von Aprath
Die Zeit vergeht so schnell und schon fand wieder der „Tag der roten Rose“ am 12. Juni statt. Aber es ist nicht tragisch, denn wir müssen nur durch unseren eigenen Garten gehen, um unsere eigenen Rosen zu bewundern. Wenn man sie betrachtet und ihren Duft aufnimmt, muss man eigentlich der Natur dankbar sein, dass sie solches hervorbringt. Vielleicht ist auch etwas Demut angebracht, wenn man die Achtlosigkeit vieler Menschen auf dieser Welt sieht.
Ist es wirklich wichtig, auf den Mond zu fliegen, oder den Mars zu besiedeln? Ist es nicht eine Flucht aus einer Welt, die wir achtlos behandelt haben? Nehmen wir das Wunder der Erde gar nicht mehr wahr? Oder ist bei vielen der Gedanken nach dem „Weiter, Höher, Schneller“ attraktiver?....
Erfülltes Dasein mit der Rose - oder das Geschenk der Natur
Ich, die die Rose schon im Namen hat, findet Freude und Erfüllung im Betrachten der Rosen. Alle Farben, Formen von einfach bis gefüllt stehen auf festen Stielen und blühen Monate lang, bis zum ersten Frost. Das ist doch ein Geschenk der Natur, aber vergessen wir die Züchter nicht, sie haben großen Anteil an dieser Pracht.
Tausende Rosensorten: von Züchtern und der Artenvielfalt Mehr als 30.000 Rosensorten gibt es heutzutage, große bekannte Züchter, wie David Austin aus England, die Firma Kordes, Schultheiss, Tantau und Dräger aus Deutschland, um nur einige zu nennen, verbringen ihr ganzes Arbeitsleben damit, für uns die jedes Jahr schönste Rose auf den Markt zu bringen. Ihre Züchtungen gehen dahin, die doch eigentlich sehr heikle Rose gartentauglich zu züchten. Mehltau resistent, frei von Rosenrost, große duftende Blüten, interessant für Bienen und vieles mehr soll die Rose werden und vieles ist mit den Züchtungen schon gelungen. Wenn wir sie dann kaufen und ihnen einen optimalen Standort im Garten gegeben haben, werden wir Jahr für Jahr von Ihrer Blüte verwöhnt. Der Wunsch auf den Mond zu fliegen, tritt da ganz in den Hintergrund.
Bunte Gartenvielfalt im Juni: von Stauden bis zur Wiese
Der Garten ist im Juni so schön, denn es blüht und grünt überall. Die letzten Pfingstrosen sind schon verblüht, da fangen die Taglilien an ihre Kelche zu öffnen. Flächig blüht das Geranium, der Beinwell, die Vinca und wer es geschickt in seinem Garten macht, hat Hosta dazwischengesetzt, die sich mit ihren großen Schaublättern darüber ausbreiten. Sie zaubern herrliche Farbspiele im Halbschatten. Wer den Mut hatte seine Wiese nicht zu mähen und sich an den Margariten, Braunelle und Günsel erfreuen kann, ist wirklich ein vorbildlicher Gärtner in seinem kleinen Reich. Die Insekten freuen sich und bei der Beobachtung wundert man sich was da kreucht und fleucht.
Genießen Sie ihren paradiesischen Garten.
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